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Die Dinge 3

Der Raum

Wir schaffen einen Raum - 3x3m - Ausgangspunkt ist van Goghs Zimmer, welches wir allerdings mit Regalen ergänzen und künstlerisch verfremden.

Überall findet der Besucher eine Vielzahl von Dingen, in den Regalen, auf den Stühlen und Tischen, unterm Bett. Etliche der Dinge weisen Spuren der Benutzung, der Überschreibung und Übermalung auf. Sie tragen die Handschriften, die Benutzungsspuren der Vorbesitzer, der Künstlerinnen. (Siehe Abb.)

An den Wänden hängen Bilder, Fotos,  teilweise auch digitale Bilderrahmen. Der Standort eines jeden beweglichen (also mitnehmbaren) Dings ist markiert.

Alle Dinge sind in einem Inventarsbuch archiviert: Foto, Nummer, Herkunft sowie ihre Geschichte

In dem Moment, in dem die Betrachter den Raum betreten, wird der Raum wird belebt, die Besucher treten mit dem Raum und den Dingen in Interaktion. Sie sind eingeladen eines der inventarisierten Dinge mitzunehmen oder auch Dinge ins Zimmer zu bringen.  Mit dieser Bewegung der Dinge wird ein Weg sichtbar gemacht, den die Dinge im Lebensalltag täglich gehen: durch Schenken, Kaufen, Verkaufen, Erben, Verlieren, Finden usw. bleiben viele Dinge in Bewegung, begleiten uns manchmal ein Leben lang, manchmal aber auch nur ein kurzes Stück, egal ob beabsichtigt oder ungewollt.